Next Culture Symposium: Kontaktbooster – Labor für Realitätserweiterung // Workshop Performatives Busfahren Kulturagent:innen Hamburg mit Reformschule Winterhude // Kontaktbooster – eine performative Busfahrt durch Hamburg
Vermittlung für Körper- und Bewegungssprache
Vermittlung ist für mich ein künstlerischer Akt.
In meiner Arbeit als Bewegungsvermittlerin (Vermittlung für Körper- und Bewegungssprache) verfolge ich die Idee, mit den Teilnehmenden einen Raum zu kreieren, in dem sie sich in ihrer Bewegungspraxis erleben können, in dem sie eingeladen sind zu forschen, zu reflektieren, sich in ihrer Körperlichkeit zu verstehen und in ihrer ganzen Potentialität kennenzulernen.
Meine Angebote richten sich in Form von Workshops und Kursen an Jugendliche und Erwachsene im Bereich Performance und Tanz - auch im öffentlichen Raum, Somatische Körperarbeit, Kampfkunst, Copowerment, sowie als choreographische Leitung von Tanz, Performance- und Theaterproduktionen.
2024
2023
Gesamtschule Richtsberg. // Was bewegt Dich Tänzerisch-peroformative Forschungsworkshopreihe als Recherche für das Klassenzimmerstück Move It.
Seit 2022
Bewegungsraum im Gängeviertel // Somatische Research Disko bewegtes Forschungsangebot zum Verstehen und der Erweiterung der eigenen Aussrucksmöglichkeiten.
ABC Bildungs- und Tagungszentrum // Koordination, und inhaltliche Ausrichtung Kampfkunstbarcamp für FLINTA*
Mutter-Kind Bewegungsangebot: Finde Deine Kraft
2022
K3 Zentrum für Choreographie, Tanzplan Hamburg // Geste. Köper. Tanz Tanzangebot
2018–2022
ABC-Bildungs- und Tagungszentrum // Projektkoordination und Workshopdurchführung Shift It. Bewegung.Medien.Kunst. Ein Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene.
2018
Kreaturenkollektiv // New Ground mulitmediale, interaktive Performance mit alteingesessenen und neuangekommenen Hamburger*innen.
Fonds Freiräume // This City is alive – Visionen für eine belebte Stadt Performative Forschungsreise mit der Kamera durch die Stadt. Mit alteingesessenen und neuangekommenen Hamburger*innen.
2017
All:Inclusive // Tanz im Stadtraum Workshop für ein inklusives Tanz- und Bewegungsangebot.
Schauspielhaus Bochum // Port Fiction: Performance im Stadtraum - „Liebe schenken“. Junge VHS Hamburg // Sprachcamp: Theatrale Vermittlung der deutschen Sprache für geflüchtete Jugendliche.
2016-18
FSJ Kultur // Biographische Reflektion „Wo komm ich her, wo geh ich hin“ mit performativen Mitteln. // Das Politische in der Kunst. Interventionen im öffentlichen Stadtraum.
2012-15
Tanz und Performances in öffentlichen Räumen u.a. Platz Da! Eine performative Untersuchung im urbanen Raum, Hamburg // Theater auf der Düne, Langeoog. // Schülertheatertage: Tanz im öffentlichen Stadtraum, Landesbühne Nord. // Sight Specific Theater Jugendtheaterfestival Vis à vis, Aurich. // Performances im Öffentlichen Stadtraum, Tusch Hamburg, Kulturagent*innenprogram. // Seminare für den Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst: Bewegungslabor Körpersprache.
2007-11
Jugendakademie Theater Transit, Darmstadt // Tanztheaterproduktionen und Tanz Workshops
mit Nicole Amsbeck (Zanzar).
2011-13
Institut für Theaterpädagogik der Fachhochschule Osnabrück:
Seminar Der Öffentliche Raum und Ich – eine theatral choreographische Forschungsreise.
Starke Stücke Frankfurt:
Fortbildung für TheaterPädagog*innen Performance in sogenannten öffentlichen Räumen.
2006-09
Frauen Kung Fu Schule Köln // Kung Fu Trainerin.
2004-05
Tagesklinik Alteburgerstraße, Köln // Bewegungstherapie.
2002
Konzeption und Umsetzung // Parteiliches Sport- und Bewegungsangebot für Mädchen:
Überschreiten von Geschlechtergrenzen im Sport (Diplomarbeit)
Angebote
Workshopschwerpunkte:
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Performance
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Zeitgenössischer Tanz
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Somatik
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Bewegungstheater
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Kung Fu
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Präsenztraining
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Körperwahrnehmung
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Körper & Wut
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Körpersprache & Nonverbale Kommunikation
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Bewusstmachung & Überwindung genderspezifischer Körperstrukturen und -strategien
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Performance im öffentliche Stadtraum
Arbeitsweise
In der Arbeit mit Gruppen verfolge ich den Ensemblegedanken. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich mit meinem Input nach ihren Bedürfnissen, Interessen und Möglichkeiten zu bewegen und zu erforschen und sich damit als gleichberechtigt Beitragende zum Gesamtgruppenprozess zu erleben. Die Körperarbeit ist geprägt von zeitgenössischen Tanzkonzepten, der Kampfkunst und somatischen Methoden. Zugrunde liegen ihr die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normierungsprozessen, sozialer Gerechtigkeit und feministischen Konzeptionen zur Begehren, der Überschreitung von binären Geschlechtergrenzen sowie dem Verhältnis von Körper und Raum.
Ein Schwerpunkt der performativen Arbeit ist die künstlerische Forschung im sogenannten öffentlichen Räumen als Herstellungs- und Verhandlungsraum sowie Spiegel gesellschaftlicher Strukturen.
Durch die ästhetische Praxis der performativen Interventionen werden die Räume als gesellschaftliche und gestaltbare Räume sicht- und erlebbar gemacht. Die sichtbaren und unsichtbaren bestimmenden Ordnungen eines Raumes werden erlebt und sich auf die Suche begeben, welche Verhaltens- und körperlichen Erscheinungsformen diese Ordnungen überschreiten und ob sie sich unterlaufen lassen.
In der performativen Auseinandersetzung mit ihrem Körper in sogenannten öffentlichen Räumen werden die Teilnehmenden direkt gestalterisch tätig und eignen sich den Raum an, d.h. sie stellen sich als handelndes Subjekt in ihre Mitwelt. In der Praxis entstehen oft Fragen nach Verhaltensnormen, Gerechtigkeit und Teilhabe .
Zitate von Teilnehmenden
– was ich mitnehme:
„Mich anders zu betrachten“.
„Wie mich andere plötzlich wahrnehmen, wenn ich ungewöhnliches Tue.“
„Eine neue Sicht auf Dinge und Formen.“
„Dass jeder eine eigene Art der Bewegung hat, da hab ich noch nie drauf geachtet.“
„Viele neue Eindrücke über den menschlichen Körper“.
- mein Highlight:
„Eine eigene Skulptur erfinden.“
„Mit der Skulptur in der Stadt posieren.“
„Sich mit dem körper an die Umgebung anpassen.“
„Die Gruppe als Stärke erleben.“
Meine Arbeit als Bewegungsvermittlerin fußt auf der Ausbildung in dem Studienschwerpunkt "Spiel-Musik-Tanz/Bewegungstheater" 1999 – 2004 bei Anne und Wolfgang Tiedt an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie auf meiner tänzerischen und choreographischen Arbeit in der freien Tanzszene seid dieser Zeit. Sie wird beeinflusst von langjährigem Lernen des Kung Fu, sport- und bewegungstherapeutischen Ansätzen aus dem Studienschwerpunkt „Prävention/Rehabilitation“ ebenfalls an der DSHS, sowie der Auseinandersetzung mit feministischen Körpertheorien. Ein erweitertes Verständnis von Körper als Lebendigem, bewegten Ich erlangte ich durch meine Ausbildung zur Somatic Movement Educator an der somatischen Akademie Berlin 2019 – 2023. Der Masterstudiengang Performance Studies an der Universität Hamburg(2009 – 11), verschiedene Fortbildungen im Bereich Tanz und Performance präg(t)en mein künstlerisch-ästhetisches Verständnis (von dem darstellenden Körper).