Dienstags (bis auf den letzten im Monat) um 20 Uhr
Bewegungsraum in der Fabrique im Gängeviertel
Weitere Infos unter Angebote
Bei Interesse bitte eine Mail schreiben an: guttenhoefer@posteo.de
In der somatischen Praxis üben wir die Wahrnehmung unserer Empfindungen.
Durch die wiederholte Praxis erfahren wir, wie unterschiedlich sich der Körper immer wieder anfühlt, wie vielschichtig unsere Empfindungen sein können und wie verbunden sie mit unseren Emotionen sind. Wir lernen, ein Gefühl dafür zu bekommen, was dieser Körper in diesem Moment braucht und wo wir Verantwortung für unser körperliches Wohlbefinden übernehmen können. Durch die körperliche Praxis können wir erleben, dass wir nicht einfach etwas tun sondern dass wir selbst dieses Tun sind.
Wir können spüren, dass wir lebendig sind. Das heisst, wir spüren, dass wir wandelbar sind.
Und wir üben, eine Sprache für dieses Empfinden zu lernen. Wenn wir uns darin üben, unsere Empfindungen wirklich wahrzunehmen, ermöglicht uns das, besser zu verstehen, warum wir wie handeln und ob unser Handeln im Einklang mit dem ist, was wir uns wünschen. Denn was uns wichtig ist, was wir uns wünschen zeigt sich fühlbar in unseren Empfindungen, unseren Impulsen und verkörpertem, gefühlten Wissen.
In der somatischen Praxis gehen wir in Berührung mit unseren körperlichen Strukturen wie zum Beispiel dem Atem, dem Skelett, den Muskeln und Faszien, der Haut, den Sinnen, den Organen, der Stimme. Über Erläuterungen und bildliche Darstellungen beschäftigen wir uns mit anatomischen und physiologischen Gegebenheiten. Im praktischen körperlichen Tun – sich bewegen, tanzen, atmen, singen, sich berühren, visualisieren - machen wir dieses Wissen erfahrbar.
Wir beobachten uns als körperliche, bewegte Wesen und untersuchen unser Verhältnis zu unserem Körper, zur Umgebung, zum Boden, zur Gravitation, zu anderen Menschen, zu unseren Gedanken, Empfindungen, Gefühlen. Wir gehen immer wieder in den Austausch miteinander, um das Erlebte gemeinsam zu reflektieren. Und üben, körperlich erfahrene Prozesse in Worte zu fassen, um sie für uns greifbarer zu machen. Wir lernen mit- und voneinander, wie überraschend unterschiedlich Menschen wahrnehmen und mit Erlebtem umgehen, aber auch, wie überrauschend ähnlich Empfindungen sein können. Dadurch kann eine Verbundenheit entstehen und eine kollektive Wissensproduktion stattfinden, die jenseits herkömmlicher Narrative liegt und widerständig und vielleicht visionär sein kann.
Die somatischen Angebote richten sich an alle neugierigen, bewegungsinteressierten Menschen, die ihren Körper als Teil ihrer selbst erfahren möchten, sowie an Artists, Activists, Bodyworkers und Menschen, die sich in Ausdrucksformen jenseits toxischer und normierter Körperbilder - und Zuschreibungen wiederfinden und widerständiges Körperwissen erleben, anerkennen und vervielfältigen möchten.
In meiner Rolle als Vermittlerin verstehe ich mich als Raumöffnerin. Als Impulsgebende.
Ich möchte Bonnie Bainbridge Cohen - eine Somatikerin zitieren: „Ich lehre nicht, ich teile Erfahrungen“.
Dienstags (bis auf den letzten im Monat) um 20 Uhr
Bewegungsraum in der Fabrique im Gängeviertel
Weitere Infos unter Angebote
Bei Interesse bitte eine Mail schreiben an: guttenhoefer@posteo.de
Unregelmäßig Freitags um 18.30 Uhr
Bewegungsraum in der Fabrique im Gängeviertel
Weitere Infos unter Angebote
Bei Interesse bitte eine Mail schreiben an: guttenhoefer@posteo.de
bis 8.11.2025, 11–17 Uhr
Präsent zu sein bedeutet im Hier und Jetzt mit mir selbst verbunden zu sein.
Präsent zu sein ist auch die Grundlage, von der aus ich mich mit Welt verbinden kann.
Dafür werden wir uns mit verschiedenen Körperstrukturen, dem Boden und unserem Verhältnis zum Raum beschäftigen.
Den eigenen Körper in seiner Gesamtheit spüren
Sinneswahrnehmungen reflektieren
Den Boden als Ressource zur eigenen Aufrichtung begreifen
Die Stimme als ganzkörperliche Bewegung erleben
Das eigene Verhältnis zum Raum untersuchen und mit ihm in Verbindung gehen
In Zeiten, in denen mehr über als miteinander kommuniziert wird, möchte ich einladen zu üben.
Zu üben bei mir zu bleiben und mich gleichzeitig dem Außen mit seinen Anforderungen zu stellen.
Somatische Arbeit ist eine Kunst und eine Wissenschaft.
Somatisches Wissen ist erfahrenes, verkörpertes Wissen. Es liegt unserer Wahrnehmung, unserem Empfinden und unserem Denken, unserem Ausdruck und unserem Handeln zu Grunde.
In der somatischen Praxis üben wir die Wahrnehmung unserer Empfindungen.
Das bewusste Erleben und Reflektieren des Körpers in Bewegung sind ein Schlüssel und Zugang zu diesem (Körper)Wissen und zu einem Verständnis der eigenen Biografie mit ihren Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsstrukturen, ihren Lernprozessen, ihren Stärken und Verletzlichkeiten.
Das eigene Körpererleben zu reflektieren und in Austausch darüber zu gehen, birgt das Potential, gesellschaftspolitische Macht- und Abhängigkeitsstrukturen zu reflektieren und zu begreifen, wie wir und unser persönliches Erleben und Handeln mit diesen verwoben sind. Im Austausch über diese Erfahrungen kann sich zeigen, wie das persönliche Erleben und Handeln nie losgelöst von gesellschaftlichen und strukturellen Gegebenheiten gesehen werden kann. Indem wir die Bewusstheit über den eigenen Körper vertiefen, erweitern wir gleichzeitig eigene Handlungs- und Bewegungsspielräume und einen präsenteren Körperausdruck.
Die Somatische Research Disko (SRD) möchte Phänomene des Körpers in Bewegung und in Beziehung zu seiner Umgebung erkunden. Anhand verschiedener somatischer Methoden und performativer Experimente erforscht die SRD spielerisch mögliche Körperspektren, Ausdrucksformen und Bewegungspotenziale:
Aufmerksam für innere und äußere Bewegungen und das Dazwischen;
Neugierig auf den Körper und was er sein kann;
Mit Spass am Ausprobieren.
Forschend werden wir uns körperlicher Wahrnehmung, anatomischen Gegebenheiten, und individuellen Ausdrucksmöglichkeiten nähern. Zeiten der individuellen Bewegungsforschung, des gemeinsamen Bewegens im Raum sowie des kollektiven Austauschs über das Erlebte wechseln sich ab.
Das eigene Körpererleben zu reflektieren und in Austausch darüber zu gehen, birgt das Potential, gesellschaftspolitische Macht- und Abhängigkeitsstrukturen zu reflektieren und zu begreifen, wie wir mit diesen verwoben sind und wie das persönliche Erleben und Handeln nie losgelöst von diesen strukturellen Gegebenheiten gesehen werden kann.
Die SRD ist ein 1½ stündiges wöchentlich stattfindendes Format und richtet sich an alle neugierigen, bewegungsinteressierten Menschen ab 16 Jahren, die ihren Körper als Teil ihrer selbst erfahren möchten, sowie an Artists, Activists, Bodyworkers und Menschen, die sich in Ausdrucksformen jenseits toxischer und normierter Körperbilder und -zuschreibungen wiederfinden und ihr eigenes Körperwissen durch ihr Erleben anerkennen und vervielfältigen möchten.
- Dieses Format ist in verschiedenen Ausführungen möglich.
Anfrage nehme ich gerne entgegen unter guttenhoefer@posteo.de
Zum Beispiel:
Wöchentlicher Kurs à 1,5 Stunden
1 tägiger Kurs à 6 Stunden
Wochenendkurs à 2x 4 – 6 Stunden
Dafür werden wir uns mit verschiedenen Körperstrukturen, dem Boden und unserem Verhältnis zum Raum beschäftigen.
Den eigenen Körper in seiner Gesamtheit spüren
Sinneswahrnehmungen reflektieren
Den Boden als Ressource zur eigenen Aufrichtung begreifen
Die Stimme als ganzkörperliche Bewegung erleben
Das eigene Verhältnis zum Raum untersuchen und mit ihm in Verbindung gehen
In Zeiten, in denen mehr über als miteinander kommuniziert wird, möchte ich einladen zu üben bei mir zu bleiben und mich gleichzeitig dem Außen mit seinen Anforderungen zu stellen.
Die zehnteilige Serie ist eine erste Begegnung mit dem somatischen Zugang zum eigenen Körper und seinen Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Es werden Phänomene wie Boden, Aufrichtung, Balance, Kommunikation betrachtet, und Einblicke in verschiedene Körpersysteme wie Atem, Knochen, Muskeln, Organe und Drüsen geboten. Einige ihrer Eigenschaften und Funktionsweisen werden im Tun erforscht und erfahren. Besonders im Hinblick darauf, wie sie unsere Bewegung, unsere Stimme, Emotionen und Gedanken beeinflussen, wie sie Teil unserer Haltung und unseres Ausdrucks sind, und unseren Umgang mit ihnen, unser in der Welt Sein bestimmen. Jede Einheit ist ein Einstieg in das jeweilige Thema und lässt sich, je nach inhaltlicher Ausrichtung, Zielsetzung, Zeit oder Wunsch der Teilnehmenden, in weiteren Einheiten vertiefen.
Zellen und Zusammenschlüsse
Boden und Bewusstsein
Atem und Aufrichtung
Balance und Blickweisen
Knochen und Körperstellungen
Muskeln und Movement
Organe und OMG
Körpergrenzen und Kommunikation
Stimme und Schwingungen
Spiel und Sprache
Forschend werden wir uns körperlicher Wahrnehmung, anatomischen Gegebenheiten, und individuellen Ausdrucksmöglichkeiten nähern. Zeiten der individuellen Bewegungsforschung, des gemeinsamen Bewegens im Raum sowie des kollektiven Austauschs über das Erlebte wechseln sich ab.
Das eigene Körpererleben zu reflektieren und in Austausch darüber zu gehen, birgt für mich das Potential, gesellschaftspolitische Macht- und Abhängigkeitsstrukturen zu reflektieren und zu begreifen, wie wir mit diesen verwoben sind und wie das persönliche Erleben und Handeln nie losgelöst von gesellschaftlichen und strukturellen Gegebenheiten gesehen werden kann. Dadurch kann ein Gefühl von Verbundenheit entstehen und eine kollektive Wissensproduktion stattfinden, die jenseits herkömmlicher Narrative liegt und widerständig und vielleicht visionär sein kann.
Die 2-stündigen Einheiten bauen auf einander auf und können als Reihe oder Einzeltermine von mir angeboten werden. Sie richten sich an alle neugierigen, bewegungsinteressierten Menschen ab 16 Jahren, die ihren Körper als Teil ihrer selbst erfahren möchten, sowie an Artists, Activists, Bodyworkers und Menschen, die sich in Ausdrucksformen jenseits toxischer und normierter Körperbilder - und Zuschreibungen wiederfinden und ihr eigenes Körperwissen durch ihr Erleben anerkennen und vervielfältigen möchten.